Es gibt Kritik, die kommt spät und wirkt trotzdem wie ein Nachtreten. Und es gibt Kritik, die kommt so schnell und so strukturiert, dass sie den Ton für alles Folgende vorgibt. Mats Hummels lieferte Letzteres. Wenige Stunden nach dem deutschen WM-Aus im Sechzehntelfinale gegen Paraguay stand er bei Magenta TV vor der Kamera und sprach das aus, wofür andere Tage gebraucht hätten – oder es bis heute vermeiden. Die klaren Worte des früheren Nationalspielers machen ihn nicht einfach zum „Wortführer“, sondern zu etwas Präziserem: zum Taktgeber einer Debatte, die seither kaum noch abreißt.
Kritik am WM-Aus Mats Hummels – der Taktgeber der Kritik
Marcus Schädlich 02.07.2026 - 06:51 Uhr