Kristallmarathon Untertage in Merkers auf Goldsuche

Gert Hellmann

Am Sonntag ist es wieder soweit: Im Besucherbergwerk Merkers wird zum 18. Mal der weltweit bekannte „Kristallmarathon“ ausgerichtet.

Sie sind im Merkerser Bergwerk nicht auf der Suche nach Salz, sondern wollen die schmucken Lauf-Medaillen und Pokale: Über 750 Aktive aus aller Welt. Foto: Martin Herbst

Der vom Triathlonverein Barchfeld und dem Bergwerk veranstaltete Laufwettkampf 500 Meter unter der Erdoberfläche ist seit Jahren ein internationaler Wettbewerb mit hohem Stellenwert, an dem neben Athleten aus allen Bundesländern auch in diesem Jahr Läuferinnen und Läufer aus Europa, Asien, Amerika und Afrika teilnehmen.

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Das auf 750 Starterinnen und Starter limitierte Rennen über die Marathon- und Halbmarathon-Distanz ist seit Wochen ausgebucht. Wie in all den Jahren zuvor haben auch diesmal die Veranstalter weder Mühen noch Kosten gescheut, um den Sportlern und deren Betreuern einen fairen Wettkampf und ein unvergessliches Erlebnis bieten zu können. Nach der spektakulären Lasershow und dem gemeinsamen Singen des Bergmannsliedes „ Glück Auf, der Steiger kommt“ wird es ernst, für die Lauf-Enthusiasten ebenso wie für die Veranstalter. Der Start über 42,9 Kilometer (13 Runden a 3,3 km/780 Höhenmeter) sowie 22,1 Kilometer (sieben Runden/420 Höhenmeter) erfolgt zeitgleich um 10 Uhr. Während der Rennen mit Start und Ziel im ehemaligen Großbunker, der ansonsten als Super-Lokalität für Konzerte dient, werden die Läuferinnen und Läufer an mehreren Versorgungsstellen bestens betreut. Teilnehmer und deren Begleiter können nach dem sportlichen Erlebnis auch die berühmte Kristallgrotte besuchen, bevor sie wieder das Tageslicht sehen werden.