Trotz einer gestiegenen Zahl der registrierten Straftaten im vergangenen Jahr bleibt das Risiko für die Bevölkerung in Südthüringen vergleichsweise gering, Opfer eine Straftat zu werden. Dieses Fazit zog Jörn Durst, Leiter der Landespolizeiinspektion (LPI) Suhl, am Dienstag bei der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik für das vergangene Jahr. Zwar stieg die Zahl der registrierten Straftaten im Bereich der LPI um rund 1500 auf insgesamt 16 657 Fälle deutlicher an als im gesamten Freistaat, doch gleichzeitig legte auch die Aufklärungsquote deutlich zu, berichtete Durst. Mit 66,5 Prozent habe die LPI die höchste Aufklärungsquote aller Dienststellen in Suhl. Im Freistaat insgesamt liegt die Aufklärungsquote bei 60,9 Prozent. „Da bin ich sehr stolz auf meine Kollegen“, sagte Durst im Gespräch mit dieser Redaktion.