Im Prozess um Spionagevorwürfe gegen drei Deutsch-Russen vor dem Oberlandesgericht (OLG) München wird am Donnerstag (10 Uhr) das Urteil erwartet. Die Forderungen der Bundesanwaltschaft und der Verteidigung gingen zuvor weit auseinander: Erstere forderte für den Hauptangeklagten acht Jahre und acht Monate Haft und will die beiden anderen Männer mit je einem Jahr Haft auf Bewährung bestraft sehen. Die Verteidigung hingegen beantragte Freispruch für alle drei Angeklagten.