Die Rücküberführung der Regiomed-Krankenhäuser und Einrichtungen in Trägerschaft der Kommunen und die lange sowie kontroverse Diskussion darüber dürfte vielen Kreisräten noch im Hinterkopf gesessen haben, als es in der vergangenen Woche darum ging, den Jahresabschluss 2022 zur Kenntnis zu nehmen und sowohl die Geschäftsführung als auch den Aufsichtsrat zu entlasten. Beide Entlastungen sind nicht erteilt worden (Freies Wort berichtete). Den Jahresabschluss 2022, vorgestellt von Geschäftsführer Michael Musick, hatte noch einigermaßen passabel ausgesehen. Im gesamten Konzern hatte ein Minus von rund 580 000 Euro zu Buche gestanden. „Bei einem Umsatz von 400 Millionen Euro ist das ein sehr gutes Ergebnis“, hatte Musick eingeschätzt.