Aufzeichnungen von Kuno Bittorf, Annette Götz und dem Stadtarchiv Suhl belegen, dass bereits vor ein paar Jahrhunderten mehrere Pflege- und Krankeneinrichtungen in Suhl existierten. So verfügte die Stadt bis zum verheerenden Stadtbrand vom 16. Oktober 1634 über ein Armen-, Seuchen- und Waisenhaus sowie das Hospital zum Heiligen Kreuz, das sich der Verpflegung und Versorgung der armen Bevölkerung der kleinen Stadt widmete. Im Zuge des nächsten furchtbaren Stadtbrands am 1. Mai 1753 wurden wohl sämtliche Pflege- und Krankeneinrichtungen Suhls vernichtet.