Kooperation mit Hochschule Coburg Bildungseinrichtungen wollen voneinander profitieren

Fachvorträge, Berufs- und Studienorientierung oder Fortbildungsmöglichkeiten – zwei Schulleiter erhoffen neue Impulse aus der Zusammenarbeit mit der Hochschule Coburg.

Von links: Robby Krämer vom Gymnasium Georgianum, Studienberaterin Katja Kessel, Ina Koch, Leiterin des SBSZ, Vizepräsidentin der Hochschule, Nicole Hegel und Präsident Stefan Gast. Foto: Natalie Schalk / Hochschule Coburg

An der Hochschule Coburg sind Mitte September zwei Kooperationsvereinbarungen mit Bildungseinrichtungen aus Hildburghausen geschlossen worden. Sowohl das Gymnasium Georgianum, als auch das Staatliche Berufsbildungszentrum Hildburghausen wollen künftig eng mit der Hochschule zusammenarbeiten. „Jetzt geht es darum, dieses Papier zu beleben“, sagte Robby Krämer, Schulleiter des Gymnasiums Georgianum im Gespräch mit unserer Redaktion. Aus seiner Sicht sei es wichtig, Multiplikatoren in beiden Einrichtungen zu finden, die die Möglichkeiten gut nutzen. Eine erste Idee wäre es, einen Kollegiumstag an der Hochschule zu verbringen. Dann könnten die unterschiedlichen Fachschaften die möglichen Angebote dort selbst einmal durchexerzieren, um sie später den Schülern näher zu bringen.

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Zudem gehe es nun darum, die verschiedenen Möglichkeiten miteinander auszuloten. Im Lehrplan gibt es etwa Inhalte zur Arbeitswelt, die man in Coburg durchführen könnte. Auch Berufs- und Studienorientierungsmaßnahmen sollen künftig eng mit der Hochschule Coburg begleitet werden. Der Zugang für Schüler für Seminarfacharbeiten und auch die Betreuung solcher Arbeiten könnten ebenfalls von Interesse sein.

Von Kooperation sollen auch Auszubildende profitieren

Auch die Schüler und Auszubildenden am Staatlichen Berufsschulzentrum Hildburghausen können künftig von dieser Kooperation profitieren. „Die richtet sich ausdrücklich nicht nur an die Schüler des beruflichen Gymnasiums, sondern an die gesamte Einrichtung, explizit auch die duale Ausbildung“, betont Ina Koch. Sie erhofft sich zudem Fortbildungsmöglichkeiten für ihre Lehrkräfte in den Bereichen Metalltechnik, Wirtschaftswissenschaften oder IT, die sowohl in Hildburghausen, als auch in Coburg eine Rolle spielen. Dieser Brückenschlag könne es vielleicht auch schaffen, neue Trends und Entwicklungen schneller in die Lehre zu bringen.

„Wir wollen gern auch Fachvorträge nutzen, wenn es sich anbietet auch im berufsbezogenen Bereich in der dualen Ausbildung“, sagt Ina Koch. Alle Bereiche des SBSZ sollen profitieren können. Jugendliche die bereits einen Berufsabschluss haben, könnten in Coburg beispielsweise auch Weiterbildungszertifikate erwerben.