Konzert und Lesung Beats und Bücher in Großbreitenbach

Birgit Werner-Hubert
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Konzert und Lesung in einem bekamen am Samstag die Besucher der Kulturscheune in Großbreitenbach geboten. Die Band „Unerhört“ spielte, der Autor Klaus-Ulrich Hubert las aus seinem Buch.

Die Gräfenrodaer Rockband „Unerhört“ gab am Samstag bei ihrem ersten Auftritt im oberen Kreisgebiet in Großbreitenbachs Museums-Kulturscheune gleich mit ihrem ersten Song das Stichwort: „Ich geh meine eigenen Wege ... die entstehen ja erst beim Geh’n“.

Der frühere Hit von Heinz-Rudolf Kunze war der erste von letztlich über 30 Songs deutschsprachiger und internationaler Evergreen-Hits aus fünf Jahrzehnten, zu denen spätestens fünf Stunden später Marianne Gsell, Wahl-Berlinerin mit Großbreitenbacher Wurzeln, sagen wird: „Na das könnte ja auf Dauer ein neues Format im Kultur- und Vergnügungsleben hier werden, wo ja nicht eben täglich der Bär steppt ...“ Die fröhliche Dame mittleren Alters war mit der Meinung nicht allein, als viele Besucher der Tanz- und Talk-Nacht bestätigten: „Das war heute wirklich ein ganz toller Abend.“ So auch Anja Dornieden, die mit ihrer Freundin Christiana Jander aus Ilmenau neugierig hinter den Langen Berg kam.

Dies jedoch nicht allein, um die im nördlichen Ilm-Kreis populäre Band um Ulf Teller zu hören. Ex-Bürgermeister Hans Jürgen Beier und der heutige Ortsteilbürgermeister Nico Röser hatten sich nämlich seit Monaten nicht nur organisatorisch, terminlich und finanziell um das Gräfenrodaer Spitzen-Quartett bemüht. Auch die vorerst letzte Lesung des von Klaus-Ulrich Hubert im Frühjahr erschienenen Erstlingsbuches „Archiv des Außergewöhnlichen zwischen Schwarzatal, Ilm und Gera“ zog viele Neugierige an. Im Wechsel mit den Beats der musikalischen Begleiter und den Erzählungen des Autors verging die Samstagnacht wie im Fluge.

 

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