Konzert in Suhl Heino kann es immer noch

Die Südthüringer Fans lieben ihren Heino. Beim „deutschen Liederabend“ am Samstag in Suhl waren der ausdauernde Künstler und das spärliche Publikum voneinander hellauf begeistert. Der fast 83-Jährige legte eine beachtenswerte Show hin.

Suhl - Mit seinem „deutschen Liederabend“ hat Heino am Samstagabend den Nerv seiner Südthüringer Fans getroffen. Mehr als zwei Stunden lang stand die fast 83-jährige Schlager-Legende auf der Bühne des CCS im Suhl und ließ sich auch durch die nur spärlich gefüllten Reihen nicht weiter irritieren. Mit Franz Lambert (Foto, rechts) an der Orgel und wenigen anderen Instrumentalisten und Sängerinnen interpretierte Heino neben seinen einschlägigen Hits auch Stücke von Brahms, Schubert oder Beethoven. Dabei machte auch Geigen-Virtuose Juri Rewitsch Eindruck auf das durchweg begeisterte Publikum. Der Rheinländer Heino selbst war richtig hingerissen und sagte gleich zwei Mal, die Stimmung in Suhl sei „besser als beim Kölner Karneval“.

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Der Namenszusatz „ein deutscher Liederabend“ hatte Heino vor der Tournee auch Kritik eingebracht. Einige Konzerte waren ungewöhnlich schlecht besucht, nach Angaben des Tournee-Veranstalters vor allem wegen der Unsicherheit bezüglich der Corona-Regeln. Andere seien wiederum ausverkauft. Man habe trotz einiger Probleme die Fans nicht enttäuschen wollen und keinen Termin abgesagt. Das nächste Konzert im Großraum Franken/Thüringen ist am 12. Dezember in Nürnberg in der Meistersingerhalle.