Circa 100 Meter lang ist sie, die Wehrmauer um das Kirchengelände in Crock, schätzt Pfarrer Martin Götzki – und älter als die 1489 im spätgotischen Stil auf einer Anhöhe erbaute Kirche, die im Verlauf der mehr als 500 Jahre mehrfach ausbrannte und wieder aufgebaut wurde. Im Frühjahr sind etwa vier Meter der Mauer eingestürzt, an einem neuralgischen Punkt unweit des Haupteingangs zum Areal. „Vermutlich wegen der Durchfeuchtung des Bodens nach jahrelanger Trockenheit“, sagt Goetzki. „Eine Notsicherung ist erforderlich“, auch weil unterhalb der Hanglage zeitweise Einwohner am Werk sind, um Gräber der in den zwei Weltkriegen Gefallenen zu pflegen.
Konzert in Crock Weltreise zu Gunsten der Kirchenmauer
Jan-Thomas Markert 07.07.2023 - 22:03 Uhr