Die Leute sind ängstlich, sagt Heino. Trauten sich nach anderthalb Jahren Pandemie nur zögerlich wieder in Konzerthallen. Er versteht das, aber: „Kultur darf keinen Stillstand mehr haben.“ Er möchte nun „unbedingt raus“ mit seiner Tournee, erzählt er am Dienstag in Suhl. Eigentlich sollte „Heino goes Klassik“ schon im Frühjahr starten, eigentlich wollte er mit großem Orchester auf der Bühne stehen. Wie bei so vielen Künstlern wirbelte das Virus auch seine Pläne durcheinander. Nun aber zeigt sich Heino entschlossen, die insgesamt 19 Konzerte auf die Bühne zu bringen: „Noch einmal verschieben bringt nichts!“ Los- gehen soll es am 27. September im Leipziger Gewandhaus. Er will in Dresden, Bamberg und Gera singen – und am 30. Oktober auch in Suhl.