Konzert Gräfenroda „Kirsche & Co.“ rocken das Festzelt

Klaus-Ulrich Hubert

Der Gerataljugend-Verein lädt am 17. Juni zur nächsten großen Rockmusik-Schaffe mit der jungen Gräfenrodaer Band „The Grateful Rush“ und der Erfurter Formation „Kirsche & Co“. ein. Was die Gäste erwartet...

„The Grateful Rush“ proben. Foto: Klaus-Ulrich Hubert

Der Vorverkauf ist längst gut angelaufen: Die jungen Leute vom Jugendclub haben regional unübersehbar fleißig plakatiert. Für die routinierten Musiker und Rockpoeten von „Kirsche &Co.“ um Bandleader, Texter und Sänger Andreas „Kirsche“ Kirchner (Gesang, Texte, Kompositionen), Klaus Müller von Baczko (Gitarre, Kompositionen), Olaf „Otto“ Köhler (Schlagzeug) und Mario Zink (Bassgitarre) sind Auftritte wie dieser längst kein Lampenfieber-Grund mehr. Ihre Songs wie „Dann ist es soweit“ oder „Herz aus Stein“ und „Ihr könnt mich mal“ und „Wir war’n das Volk“ aus den Neunzigerjahren sind ebenso wie ihre Titel aus den 2000er Jahren („Heimatlos“, „Bessere Zeiten“, „Tabu“ oder „Frei bist du nie“) landauf, landab zu vorgerückter Stunde Zugabegründe.

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Berühmt wurden die Kirsche&Co.-Gigs vor allem auch, wenn sie unter dem Namen „Junimond“ als Rio-Reiser-Gedächtnis-Band loslegten. Andreas Kirchners „Rio“-Stimme und Performances ließen dann die Songs (und Zeiten) von „Ton Steine Scherben“ wieder lebendig werden. Insofern haben die jungen Leute von „The Grateful Rush“ als Nachwuchsband mit ihren bewusst nahezu ausschließlichen Eigenkompositionen schon noch so etwas wie Lampenfieber, wenn sie auf wöchentlichen Probenabenden in der Alten Zimmerei unter anderem an ihrem Vorband-Programm feilen. Sie tun dies in ihrem kleinen Probenraum über einem steilen Treppenaufstieg mit eben so viel Fleiß, Freude wie Talent. Aber auch mit ein wenig gut verborgener Aufgeregtheit. Denn Linus Lanua (Schlagzeug), Jonas Reimann (Gitarre) und Bassist Patrick Heinemann haben erst seit einem Monat ein neues Gesicht als Sängerin und Frontfrau in der Band: Josephine Förster, 25, studierte in Erfurt aufs Grundschullehramt, ist eine gefragte Heimerzieherin.

Sie hat schon jetzt etliche Songs der Band auswendig drauf, freut sich auf die künftige Zusammenarbeit mit „ihren Jungs“ und ist froh, ihr Gesangs-Hobby mit den mittzwanzigjährigen Gräfenrodaern (Linus erst 16) nunmehr in spannende, herausfordernde Bahnen lenken zu können.

Und dann entschuldigen sich die Bandmitglieder nach dem Fototermin mit der Heimatzeitung „Wir müssen dann mal wieder…“ Von draußen ist zu hören, wie sie ihren Einstiegssong für den 17. Juni anstimmen: „Freeway Ride…“

Tickets für die Rocknacht ab 19 Uhr im Festzelt auf dem Kellnerplatz kosten im Vorverkauf in der Eismanufaktur Gräfenroda sowie dem Jugendclub des Ortes 18 Euro, an der Abendkasse für 22 Euro. Mehr unter:

www. Gerataljugend.de