Kurz vor 14 Uhr erreicht der Frecciarossa Neapel–Bozen seine Endstation mit geringer Verspätung. Knapp sechseinhalb Stunden hat der FR 8506 für die rund 700 Zugkilometer vom Vesuv bis Südtirol benötigt. Nach Rom, Florenz, Bologna und Verona flitzt der knallrot lackierte Highspeed-Zug der italienischen Staatsbahn Trenitalia mit bis zu Tempo 300. Erst im Etschtal geht es mit spektakulärer Aussicht auf die Alpengipfel deutlich langsamer voran – und in Bozen nur noch mit anderen Zügen über den Brenner gen Innsbruck und Bayern weiter.