„Die Schlüsselzuweisungen, die wir vom Land bekommen, reichen wir eins zu eins an den Landkreis weiter und legen noch etwas drauf“, sagt Ute Müller-Gothe. Die finanzielle Situation der Gemeinde Frankenblick ist aus Sicht der Bürgermeisterin in Schieflage, aber die Hinterlandkommune sei dabei keine Ausnahme, sondern eher die Regel. Im Vergleich zu den vergangenen Jahren ist der Haushalt diesmal zwar früher dran – 2024 wurde der Haushalt im November beschlossen –, aber dass man diesmal drei verschiedene Entwürfe der Rechtsaufsicht vorlegen musste, sei noch nicht dagewesen. Aber anders sei ein Ausgleich in der lokalen Haushaltsarchitektur nicht hinzubekommen. Die Verhältnisse sowohl im Verwaltungshaushalt, über den die laufen Einnahmen und Ausgaben abgewickelt werden, wie im Vermögenshaushalt, sprich das eigentliche Vermögen der Kommune, sind in Schieflage. Die Hoffnung im vergangenen Jahr, für die Jahre 2025 bis 2027 eine freie Finanzspitze zu erwirtschaften, erfüllte sich nicht.
Kommunalfinanzen Weniger Einnahmen, höhere Kreisumlage
Thomas Schwämmlein 06.10.2025 - 13:33 Uhr