Die größte Werbeaktion für das private Auto ist am Montag ohne größere Blessuren über die Bühne gegangen. „Ganz Deutschland steht still“, schrieben manche Zeitungen vor dem bundesweit größten Warnstreik seit drei Jahrzehnten. In Südthüringen setzte man sich hinters Lenkrad und drehte den Zündschlüssel um. Die Autobahnen waren leer wie immer, die Firmenparkplätze voll wie immer. In der Provinz, wo der öffentliche Personennahverkehr das Arbeitsleben der Menschen nicht so bestimmt wie in der Großstadt, haben sich Pendler und Unternehmen bestätigt gefühlt: „Unser Auto lassen wir uns nicht wegnehmen.“