Nun kann sich Sahra Wagenknecht kaum noch länger zieren und um den heißen Brei herumtanzen: Sie muss ihre eigene Partei gründen. Von den Linken hat sie sich schon vor Monaten verabschiedet. Im März kündigte sie an, nicht wieder Abgeordnete der Linkspartei werden zu wollen. Das Fass zum Überlaufen brachte die Friedensdemonstration am 25. Februar in Berlin mit Alice Schwarzer. In deren Umfeld bot der Thüringer AfD-Führer Björn Höcke Wagenknecht eine Mitgliedschaft in der AfD an, wo sie ihre Vorstellungen besser umsetzen könne. Viel Beifall bekommt die einstige Galionsfigur der Linken aus seinem Lager. „Die beste Kanzlerin – Eine Kandidatin für Links und Rechts“ titelte das rechtsextreme „Compact“-Magazin.