Endlich gibt sie ihren Widerstand auf. Die Planungsgemeinschaft Südwestthüringen stemmt sich nicht mehr gegen die Energiewende. Dabei war von Anfang an klar, dass sie ihren Kampf gegen Windmühlen nicht gewinnen kann. Die Vorgabe des Bundes, die Fläche für Windvorrang-Gebiete in Südwestthüringen bis Ende 2027 auf 1,7 Prozent zu steigern, ist eindeutig und einzuhalten. Nun ist das Jammern groß. Die Zeit sei zu knapp, das Ziel zu erreichen, meint etwa der Wartburgkreis-Landrat Michael Brodführer. Dieses Dilemma haben sich die Bremser selbst eingebrockt. In anderen Regionen Thüringens ist man deutlich weiter. Der Ausbau weit vorangeschritten.