Von Doreen Fischer
Wer auf einen Impftermin in Suhl hofft, der braucht Geduld und Ausdauer. Dafür braucht es Lösungen.
Von Doreen Fischer
Nach der Werbung weiterlesen
Die einen wollen nicht, die anderen haben schon und wollen Nachschlag. Mit den Corona-Impfungen, das ist schon eine verzwickte Sache. Schwierig wird es, wenn man einen Termin anpeilen möchte. Vor allem in Suhl. Zwar hat eine Sprecherin der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) erklärt, man müsste nur auf der Internetseite www.impfen-thueringen.de ganz nach unten scrollen und schon würde auch die Impfstelle Suhl erscheinen. Aber so einfach ist das nicht. Ich habe es selbst ausprobiert. Da braucht man schon Geduld und einen langen Atem, ehe wirklich mal Suhl auftaucht. Und dann muss man vor allem eines sein: schnell! Mein Tipp lautet, immer wieder neu einwählen. Irgendwann klappt es dann auch mal, dass die Suhler Impfstelle erscheint.
Nur wann ist irgendwann? Manch einer, der schon mehrfach vergeblich sein Glück versucht hat, der fühlt sich verschaukelt. Oder ist einfach nur sauer. Oder hat das Gefühl, die KV will uns Unfähigkeit in der Handhabung der Internetseite andichten. Schön ist das alles jedenfalls nicht. Vor allem nicht für die, die ohnehin ihre Problemchen mit Computer, Tablet oder Smartphone haben.
Dazu kommt die Frage: Was wird, wenn meine sechs Monate nach der letzten Impfung um sind und ich noch keinen Booster-Termin in Aussicht habe? Gehöre ich dann zu den Ausgegrenzten? Obwohl ich lieber heute als morgen meine neue Dosis abholen würde? Das sind die Fragen, die den Menschen auf den Nägeln brennen. Sie einfach in die nächste beste Stadt zu schicken, um sich dort impfen zu lassen, ist eine Möglichkeit. Eine andere Möglichkeit wäre, ihnen das Impfen so einfach wie möglich zu machen. Mehr gibt es nicht zu sagen. Punkt!
–––––––––––
doreen.fischer@freies-wort.de