Wenn in München jedes Jahr Millionen Menschen auf der Theresienwiese feiern, denken nur wenige daran, wem dieser Ort seinen Namen verdankt: Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen. Anlässlich ihrer Hochzeit mit Kronprinz Ludwig von Bayern im Oktober 1810 wurde ein erstes Pferderennen veranstaltet – daraus entwickelte sich das heutige Oktoberfest, weltbekannt und Symbol bayerischer Kultur. In ihrer Heimatstadt Hildburghausen aber war die Prinzessin lange fast vergessen. Nur wenige Spuren erinnerten noch an sie. Die im September 2022 gegründete Theresiengesellschaft hat es sich zur Aufgabe gemacht, im Vorfeld des 200. Krönungsjubiläums am 13. Oktober 2025 der „Königin aus Hildburghausen“ wieder einen Platz im öffentlichen Bewusstsein zu geben – mit Veranstaltungen, Projekten und schließlich einem Denkmal in der Innenstadt. Peter Traut, Präsident der Theresiengesellschaft, wirft im Interview einen Blick auf Erreichtes und Ziele und verrät, wie man ein Denkmal finanzieren will.
Königin kommt zurück Ball und Denkmal für Therese
Daniela Rust 27.08.2025 - 11:00 Uhr