Knetzgau Mutmaßliche Rauschgifthändler in Haft

Zwei Kilogramm Amphetamin, 50 Gramm Crystal-Meth und kleinere Mengen Marihuana haben Beamte der Kripo Schweinfurt in Knetzgau sichergestellt. Zwei Tatverdächtige sind in Untersuchungshaft.

Schädigt Nervenzellen und verursacht Psychosen: Methamphetamin, besser bekannt als Crystal Meth. Foto: dpa

Bereits im Januar diesen Jahres kam es in Knetzgau zu einem Rauschgiftgeschäft, bei dem ein Dealer mehrere Hundert Gramm Marihuana, Amphetamin und zahlreiche Ecstasy-Tabletten an einen 17-Jährigen aus Baunach verkauft haben soll. Daraufhin rückte ein 29-Jähriger aus Knetzgau in den Fokus der Kriminalpolizei Schweinfurt und der Staatsanwaltschaft Bamberg.

Nach der Werbung weiterlesen

Im Juli gelang es den Kriminalbeamten mit der Unterstützung zahlreicher Kollegen unterschiedlicher Dienststellen, den 29-jährigen Beschuldigten bei einem weiteren Rauschgiftverkauf auf frischer Tat festzunehmen. Hierbei konnten die Beamten zwei Kilogramm Amphetamin und 50 Gramm Crystal-Meth sicherstellen. Am selben Tag wurde ein 42-Jähriger aus Knetzgau vorläufig festgenommen, der dem 29-Jährigen bei dem illegalen Drogengeschäft Beihilfe geleistet haben soll, wie die unterfränkische Polizei an diesem Donnerstag berichtet. Gegen beide Beschuldigte wurde jeweils ein Haftbefehl erlassen. Der 29-Jährige befindet sich seitdem in Untersuchungshaft, der Haftbefehl gegen den 42-Jährigen wurde gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt.

Weitere Ermittlungen der Schweinfurter Rauschgiftfahnder führten wenige Tage später zur Festnahme eines 33-jährigen Nordrhein-Westfalen, der nach Erkenntnissen der Kriminalpolizei als Hintermann des 29-Jährigen gilt. Auch der 33-Jährige befindet sich seitdem auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg in Untersuchungshaft wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge.