Klinikum Schmalkalden Erneute Besuchersperre und Pflicht-Testung

Ab Donnerstag dürfen keine Besucher mehr in das Elisabeth Klinikum. Foto: FW/Klinikum

Um die Patienten, aber auch die Mitarbeiter zu schützen und den Klinikbetrieb in seiner derzeitigen Form aufrecht zu erhalten, besteht ab dem 28. Oktober im Elisabeth Klinikum Schmalkalden erneut eine Besuchersperre.

Schmalkalden - Das zusätzliche, erhöhte Risiko der neuartigen Corona Virus-Mutationen zwingt die Leitung des Elisabeth Klinikums Schmalkalden zum sofortigen Handel. Zwar habe Deutschland die dritte Welle der Pandemie hinter sich gelassen, dennoch seien mit den Lockerungen im alltäglichen Leben die Inzidenzzahlen gerade in Thüringen, speziell im Landkreis Schmalkalden-Meiningen enorm angestiegen, heißt es in einer Pressemitteilung. Um die Patienten, aber auch die Mitarbeiter zu schützen und den Klinikbetrieb in seiner derzeitigen Form aufrecht zu erhalten, besteht ab Donnerstag, 28. Oktober, erneut eine Besuchersperre. Individuelle Regelungen sind nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt möglich.

Das Klinikum begründet diese vorbeugenden Maßnahme mit dem vordergründigen Auftrag, sowohl die dringenden medizinischen Notfälle behandeln als auch alle geplanten elektiven Eingriffe im Sinne und zum Schutz der Patienten durchführen zu können.

Durch die routinemäßigen Corona-Testungen nach dem hausinternen Testkonzept wurden in den vergangenen Tagen vermehrt infizierte Patienten und auch erste Mitarbeitende identifiziert. Patienten wurden sofort isoliert, Mitarbeitende in häusliche Quarantäne geschickt. Das bisher bestehende, freiwillige, umfassende und regelmäßige Monitoring aller Mitarbeitenden des Elisabeth Klinikums, des Medizinischen Versorgungszentrum und der SG des Klinikums via AG-Testung wird ab jetzt verpflichtend. Die Mitarbeitenden werden zweimal wöchentlich auf das Coronavirus SARS-CoV-2 getestet.

Ebenso weist die Geschäftsleitung darauf hin, dass alle in der Klinik aufgestellten Hygieneregeln zur Infektionsprävention umgesetzt werden, wie die strikte Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln, hygienische Händedesinfektion und das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes in allen Bereichen des Hauses. Aktuell hält das Klinikum fünf Intensivbetten für die Behandlung von an Covid-19 Erkrankten bereit, drei Betten sind belegt.

Ein großes Lob spricht die Geschäftsleitung allen Beteiligten aus, die dieses Monitoring so kurzfristig aktiviert, organisiert und umgesetzt haben und diese Maßnahmen so vorbildlich mittragen, erklärt Dr. Günter Peters, Geschäftsführer des Elisabeth Klinikums Schmalkalden. Gleichzeitig bittet er um Verständnis. Im Sinne der Patienten, Mitarbeiter wie der Bevölkerung habe man mit den Maßnahmen die richtige Entscheidung getroffen.

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