Klimaschutz Heinz-Glas mit Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet

Nach dem Sieg in Monaco darf sich Heinz-Glas über eine weitere Auszeichnung freuen. Das Unternehmen wurde an die Spitze der nachhaltigen Vorreiter seiner Branche gewählt.

Bei Heinz-Glas kommen bei der Produktion bis zu 30 Prozent PCR zum Einsatz. Foto: Heinz-Glas

Das Unternehmen gewinnt somit zum ersten Mal den Deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Branche der Glas- und Keramikindustrie und konnte sich gegen zwei weitere Finalisten durchsetzen.

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Die Fachjury bewertet Unternehmen jeder Branche auf Basis transparenter Juryregeln, fundierter Unterlagen, öffentlich zugänglicher Informationen, ihrer eigenen Expertise sowie der Bewertung des Recherchepartners „Score4more“. Im Mittelpunkt steht die Transformationsleistung eines Unternehmens.

Ergänzend berücksichtigt die Jury Aspekte wie Innovationskraft, Skalierbarkeit, Signalwirkung, Entwicklungspotenzial und langfristige Verantwortung – jeweils verbunden mit der Frage, ob es in seiner Branche eine Vorreiterrolle einnimmt. In einem zweistufigen Verfahren identifiziert sie so jene Unternehmen, die besonders wirksame, vorbildliche Beiträge zur nachhaltigen Transformation leisten.

„Heinz-Glas überzeugt die Jury mit einer beeindruckenden Verbindung von Traditionsbewusstsein und zukunftsweisender Nachhaltigkeitstransformation in der Glas- und Keramikindustrie. Als Familienunternehmen mit über 400 Jahren Erfahrung hat Heinz-Glas ein ganzheitliches Nachhaltigkeitskonzept etabliert, das Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz konsequent miteinander verbindet. Das zirkuläre Geschäftsmodell wird durch innovative Circular-Design-Lösungen wie Refill- und Reuse-Produkte sowie die hundertprozentige Recyclingfähigkeit des Glases unterstrichen – ein permanenter Werkstoff, der ohne Qualitätsverlust immer wieder eingeschmolzen werden kann“, heißt es in der offiziellen Begründung der Jury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises.

CO₂ seit 2016 um 56 Prozent reduziert

Besonders hervorzuheben ist die enge Verzahnung von Produktinnovation und ökologischer Verantwortung: Mit bis zu 30 Prozent Post-Consumer-Recycled-Anteil (PCR) in der Glasproduktion – möglich gemacht durch technisch fortschrittliche Schutzschichten, die Recyclingfähigkeit und Produktschutz vereinen – trägt Heinz-Glas zu einer nachhaltigen Wertschöpfungskette bei.

Die Nutzung von Abwärme, eigene Photovoltaikanlagen und Fortschritte in der Elektroschmelze sowie der Einsatz von Wasserstoff zeigen die umfassende und zukunftsorientierte Ausgestaltung der Klimaschutzmaßnahmen.

Darüber hinaus setzt das Unternehmen konsequent auf Energieeffizienz, mit einer um 56 Prozent reduzierten CO₂-Emission pro Gramm Glas seit 2015, dem Einsatz reiner Elektroschmelztechnik zur deutlichen Reduzierung des Energiebedarfs und der vollständigen Umstellung der deutschen Standorte auf erneuerbaren Strom seit 2016. Gleichzeitig engagiert sich Heinz-Glas in branchenweiten Initiativen wie „Close the Glass Loop“, um gemeinsam mit Partnern die Umweltleistung der gesamten Verpackungswertschöpfungskette zu verbessern.

„Mit diesem integrativen Ansatz zwischen technologischer Innovation, kreisläufigem Denken und ganzheitlicher Nachhaltigkeit nimmt Heinz-Glas eine Vorreiterrolle ein, die Muster für die gesamte Glasindustrie setzt“, heißt es vonseiten der Jury.

Die Jury würdigt Heinz-Glas als „Leuchtturm nachhaltiger Unternehmensführung und zirkulärer Innovationen“ und zeichnet das Unternehmen mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2026 in der Kategorie Glas- und Keramikindustrie aus. Die feierliche Preisverleihung findet im Dezember in Düsseldorf statt.