Es ist Montag, der 24. Februar 2014. Und es ist kein ganz normaler Montag, also Sie wissen schon - so ein von vielen gehasster Wochenanfang. Es ist der erste Tag im Jahr 2014 nach Olympia. Um es korrekt zu sagen - ohne Olympische Spiele. Um es noch korrekter zu sagen, ohne die XXII. Olympischen Winterspiele in Sotschi, einem Stadtbezirk am Schwarzen Meer in Russland. Es gab Goldmedaillen, es gab Silbermedaillen, es gab Bronzemedaillen und es gab Blech. Es gab aber auch die Sachenbacher-Stehle, die von ihrem "Ernährungsberater" wohl Nahrungsergänzungsmittel bekommen hat, um fit zu werden. Eigentlich hatte ich vor, diesen Klartext zum Resümee der "Putin-Spiele" mit "Mammon" zu überschreiben. Doch meine Freundin hat mich gefragt: Gab es nicht den Mammon schon 1896 zu Coubertins Spielen in Athen? Um es korrekt zu sagen: zu den ersten Spielen der Neuzeit. Jeden Tag hat sie geguckt, meine Freundin, Olympia geguckt bis in die Nacht: den Ole, den Peiffer, den Neureuther, die Pechstein, die Curler, die Slope-Styler und all die anderen Olympioniken. Und dann hat sie gestern einen Satz gesagt. Man höre und staune: "Es ist doch ein bisschen so wie 'Wetten dass ...'." Beste Unterhaltung, Brot und Spiele. In diesem Sinne. Auf ein Wiedersehen in Pyeongchang (zu deutsch wörtlich "Friede und Gedeihen") - Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2018. Mit Gold, Silber, Bronze, Blech - und Nahrungsergänzungsmitteln. Gute Unterhaltung!