Kita Steinbach-Hallenberg Sommerfest gelingt im zweiten Anlauf

Wegen des schlechten Wetters musste die Kita Haseltal ihr Sommerfest zunächst verschieben. Wenige Tage später holte sie es mit zahlreichen Mitmachangeboten nach.

Henna-Tatoos sind eine temporäre Form der Körperkunst, bei der eine Paste aus den pulverisierten Blättern der Henna-Pflanze auf die Haut aufgetragen wird. Foto: Stadtverwaltung

Erst das „Gute-Laune-Lied“, dann zwei Erdmännchen in Lebensgröße: Für die Kinder der Kita Haseltal begann das nachgeholte Sommerfest bereits am Morgen. Am Donnerstag, 27. August, feierte die Einrichtung unter dem Motto „Sommerfest 2.0 – jetzt erst recht“. Der ursprünglich für den Samstag geplante Termin hatte wegen des schlechten Wetters abgesagt werden müssen, teilt die Sprecherin der Stadt Steinbach-Hallenberg mit.

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Erdmännchen Jan und Henry zu Gast

Manchmal brauche ein gelungenes Sommerfest einfach einen zweiten Anlauf. Mit einem gemeinsamen Morgenkreis stimmten sich die Mädchen und Jungen auf den besonderen Kita-Tag ein. Für eine Überraschung sorgten anschließend die beiden Erdmännchen Jan und Henry, die der Einrichtung als lebensgroße Figuren einen Besuch abstatteten. Danach wurde den Kindern das Tagesprogramm vorgestellt.

Am Nachmittag öffnete die Kita ihr Gelände für Kinder, Eltern, Großeltern und weitere Interessierte. An den vorbereiteten Stationen konnten kleine und große Besucher Duftsäckchen herstellen, Anti-Stress-Bälle basteln und eigene Duft-Roll-ons gestalten. Auch Tattoos, Figurenangeln und ein Barfußpfad gehörten zum Angebot.

Erleben abseits des Kita-Alltags

Schon die Hinweisschilder an den einzelnen Stationen waren eigens für das Fest angefertigt worden. Die großen, individuell gestalteten Tafeln entstanden im Kunstkurs der Thüringer Gemeinschaftsschule „Am Dolmar“. Sie verliehen dem Gelände nicht nur Farbe, sondern machten zugleich die Zusammenarbeit der beiden Einrichtungen sichtbar.

Sommerfest in der Kita Haseltal, ganz hinten die Kinder. Foto: Stadtverwaltung

Zwischen den Angeboten blieb Zeit zum Zusammensitzen und für Gespräche. Dazu gab es Bratwurst und Wiener Würstchen, kalte Getränke sowie Eis. Im Mittelpunkt stand nach Angaben der Stadt das gemeinsame Erleben außerhalb des üblichen Kita-Alltags.

Dass die Feier kurzfristig von Samstag auf Donnerstag verlegt werden konnte, sei dem Einsatz der Eltern, Erzieherinnen und Erzieher sowie weiterer Helfer zu verdanken, teilt die Stadt mit. Sie hätten flexibel reagiert, organisiert und bei den Vorbereitungen angepackt. Unterstützung kam außerdem von der Gemeinschaftsschule und dem dortigen Kunstkurs. So konnte die Kita ihr Sommerfest nach der wetterbedingten Verschiebung doch noch innerhalb weniger Tage feiern.