Kirmesfoto-Wettbewerb Lohnendes Bad im Waldsee

Die Kirmesgesellschaft Bürden gewinnt den Wettbewerb „Schönstes Kirmesfoto des Landkreises Hildburghausen“. Auf den Plätzen zwei und drei landen die Kirmesgesellschaften Gleicherwiesen und Heßberg mit ihren Einsendungen.

Wer kennt sie nicht, die Redewendung vom „Baden gehen“, die häufig verwendet wird und sich aus der Umgangssprache heraus entwickelt hat. Mit Vergnügen im kühlen Nass hat die Redewendung aber nichts zu tun. Sie steht stattdessen dafür, dass jemand Pech hat, dass etwas misslungen ist. Wenn Sportler etwa weit hinter ihren Leistungen zurückbleiben oder Politiker hinter ihren erwarteten Wahlergebnissen, dann heißt es häufig, sie seien „Baden gegangen“. „Baden gegangen“ ist auch die Kirmesgesellschaft Bürden im vorigen Jahr zu ihrer ersten Deichkirmes, allerdings nicht sprichwörtlich, sondern wirklich und das mit für sie erfreulichem Ergebnis. Denn die Deichkirmes-Premiere verlief erfolgreich und für ein originelles Foto sind die Mitglieder der Gemeinschaft kurzum in den Waldsee gestiegen. Das hat sich prompt gelohnt. Denn die Redakteure und Fotografen der Lokalredaktion Hildburghausen von „Freies Wort“ haben diese Aufnahme unter den Einsendungen als „Schönstes Kirmesfoto des Landkreises Hildburghausen“ im Jahr 2022 gekürt. Die Kirmesgesellschaft Bürden erhält für ihren Sieg 100 Liter Bier und 100 Bratwürste für eine Feierlichkeit.

Auf den Plätzen zwei und drei des traditionellen Wettbewerbs folgen die Kirmesgesellschaften Gleicherwiesen und Heßberg. Nach Gleicherwiesen gehen 50 Liter Bier und 50 Bratwürste, nach Heßberg 50 Liter Bier. Sie überzeugten die Jury jeweils mit einer Foto-Collage. Gleicherwiesen setzte auf Fotos der Kirmespärchen mit Alpakas, die im Ort ihr Zuhause gefunden haben. „So wie jeder von uns haben die Tiere ihren eigenen Charakter“, schätzen die Mitglieder der Kirmesgesellschaft ein. „Der Fototermin war ein besonderes Erlebnis für uns alle.“ Umso besser, wenn zu den bleibenden Erinnerungen im Bildformat noch attraktive Preise kommen, welche die Kirmesmädchen und Kirmesburschen für eine Feier gut verwenden können.

„Ab in die Kiste“, so lautete das Motto der Kirmesgesellschaft Heßberg bei ihrem Fototermin. „Die Idee existierte schon länger, aber wie das so ist, wurde die Kiste natürlich auf den letzten Drücker noch schnell aus dem Nichts zusammengebastelt“, schrieb uns Selina Fischer. Der Fotograf hat jedes Kirmesmädchen und jeden Kirmesburschen in dieser Kiste abgelichtet und die schwarz-weißen Aufnahmen, welche verschiedene Posen zeigen, dann zu einer Collage zusammengefügt„Das Endergebnis kann sich sehen lassen“, meint Selina Fischer. Dieser Auffassung schließt sich die Jury an.

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