Kirmes Struth-Helmershof Geburtstagsparty mit Regentanz

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Dunkle Wolken hingen über der Kirmes in Struth-Helmershof. Trotzdem aber machte das Geburtstagskind, der Kirmesverein feierte seinen 20., das beste daraus.

„Die Sonne scheint in Strömen“, rief Hannes Frank und suchte Schutz unterm Regenschirm. Ja, so war das. Nicht nur nach dem Kirmesgottesdienst schickte Petrus Nässe, auch an den anderen Kirmestagen hatte er die Strüther nicht gerade mit dem besten Wetter beglückt. Aber was solls – der Kirmesverein machte das Beste daraus und feierte eben eine nasse, aber sehr stimmungsvolle Kirmes. Noch dazu beging der Verein seinen 20. Geburtstag.

Im Gottesdienst sprach Pfarrerin Linda Heinlein von hektischen Tagen, die einer jeden Kirmes voraus gehen. Auf einer großen Leinwand wurden zudem Bilder von vergangenen Volksfesten gezeigt. Zwischendurch ertönte ein um das andere Mal der Kirmesruf „Drei,s ass, nü Tö – Kirmes“. Dann stand die komplette Kirmesgesellschaft im Altarraum und stimmte ihr Lied an. „Die Struth wird heut heraus geputzt“, heißt es darin. Und weiter: „Im Wirtshaus gibt’s die Leber – die Housemusik im Zelt, unser Kirmesfreitag ist der beste auf der Welt.“ Draußen vor der Kirche wartete schon eine bunte Menge auf den Umzug. Hier waren Regenschirme gefragt. Die „Stilletaler“ wurden ein bisschen nass. Die Kirmespaare tanzten gut beschirmt im Regen und bewegten sich dann auf der Hauptstraße in Richtung Sporthalle. Im Zelt herrschte an allen Tagen eine super Stimmung. „Die Bude hat gekocht“, sagte Vereinsvorsitzender Kevin Nothnagel und sprach von sehr schönen Tanzveranstaltungen.

Ganz besonders lobte er seine Mannen für den Kirmessonntag. An dem gab es in der Sporthalle erstmals ein großes Kinderfest, das von den 24 Kirmespaaren und deren Freunden selbst gestemmt wurde. So richtig Zeit zum Feiern des Vereinsgeburtstages blieb keine, weil alle irgendwo eingesetzt waren und jede Hand gebraucht wurde.

Für die kleinen Gäste aber machten das die Kirmesburschen und Mädchen sehr gerne. Und so waren die Kinder nicht nur zu Zuckerwatte und Crepés eingeladen, auch jede Menge Spiele wurden angeboten. Laserschießen, Kinderschminken, Kistenklettern waren nur einige davon. Tattoos durfte man sich holen und auch eine riesige Hüpfburg stand bereit.

„Es war eine sehr gelungene Aktion“, schätzte Nothnagel ein und freute sich, aus der etwas verregneten Kirmes doch noch ein schönes Fest gemacht zu haben. Wobei die Gäste auch das ein oder andere Erinnerungsstück in Form von Luftballons und Schlüsselanhängern mit dem Logo des Kirmesvereins mit nach Hause nehmen durften.

 

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