Das Donnerwetter am bestbesuchten Kirmesabend, dem Freitag, hätte es sicher nicht gebraucht. Doch beim Feuerwehrverein Dreißigacker als Ausrichter der diesjährigen Kirmes (immer im jährlichen Wechsel mit dem Sportverein) fühlten sich die rund 1000 Kirmesgäste im Festzelt an der Berkeser Straße offenbar dennoch gut aufgehoben und blieben ganz entspannt. Der starke Regen am frühen Samstagmorgen überraschte zwar alle Feiernden, doch die Band Ohne Filter spielte einfach weiter, alle blieben im Zelt und feierten ausgelassen, von Unruhe oder gar Panik keine Spur. Michael Weiprecht vom Feuerwehrwehrverein stand aber vorsorglich mit dem Einsatzführungsdienst der Meininger Feuerwehr in enger Verbindung, auch war für den Ernstfall mit einer Notbeleuchtung vorgesorgt. Die Meininger Feuerwachen hatten zwar in dieser Nacht ordentlich zu tun mit den Unwetterfolgen, verschonten aber extra ihre feiernden Kameraden in Dreißigacker, sodass die ihr Fest gut über die Runden bringen konnten. Zwar zog der starke Regen den Parkplatz in Mitleidenschaft. Doch viele fleißige Helfer – nicht nur vom Feuerwehrverein, sondern auch aus dem Dorf und von einer Firma aus Stepfershausen – fanden sich am Samstag ein, um mit Holzhackschnitzeln den Boden wieder begehbar und befahrbar zu machen. Keine Frage, dass ab 9 Uhr auch die Kirmespaare, begleitet von zwei Kapellen, durchs Dorf zogen, um den Dreißigackerern die erwarteten musikalischen Ständchen zu bringen. Und abends kam bei den Klängen von Ohne Filter im erneut recht gut gefüllten Festzelt wieder Kirmespartystimmung auf.
Kirmes in Dreißigacker Die Dorfgemeinschaft: ein starkes Band
any 29.08.2023 - 17:35 Uhr