Wenn Engel reisen oder die Rauensteiner einen heben gehen – was nah beieinander liegt – bleibt’s gemeinhin heiter und trocken. Dieses Weltwissen bestätigte sich einmal mehr am Pfingstsonntag. Einerseits stand angesichts des schauerlich gestimmten Wetters zu befürchten, dass man es gleich mit einer mit allen Wassern gewaschenen Kirchweih zu tun bekommt. Doch zur Kernzeit des Umzugs, dieser startete um 14 Uhr an der Feuerwehr in Meschenbach, hatte Petrus offenkundig gute Laune beim Blick auf die hübsch herausgeputzten Jubilare im Schaumberger Land. Die Schirme konnten zugeklappt bleiben. Und beim Warten auf die Festgesellschaft durfte man in der Ortsmitte den Einheimischen bei ihrer Nachlese lauschen dazu, ob am Vorabend, als „Why not“ zum Rockabend im Festzelt einheizte, die eine nun doch vor oder der andere erst nach vier Uhr morgens das Partytreiben gegen die Bettruhe eintauschte.