Kirchweih in der Bergstadt Nach elf Schlägen fließt das „flüssige Gold“

Am Wochenende schallte wieder der Ruf 3...6...9... Kirmes durch die Bergstadt. Nach dem Totalausfall der Kirchweih 2020 kam das wie ein Weckruf für Einwohner in Gäste.

Brotterode - Trotz Einschränkungen, es durfte kein Festzelt auf der Breiten Wiese gestellt werden, machten sich viele Gäste am Freitag auf den Weg zur traditionellen Kirmeseröffnung.

Los ging es mit einem Gottesdienst. Hier wurde das Amt des Pfarrers von Pfarrer Andreas Adler an Kirmespfarrer Lutz Elbinger übergeben.

Danach folgte der Umzug der Vereine durch den Ort. Am Carolus hielt, wie üblich, Almut Rohmeiß eine Ansprache. Sie erklärte denen die es bis jetzt noch nicht wussten, was es mit der Kirmes in Brotterode und ihren speziellen Rechten auf sich hat. Weiter ging es mit der Kirmestanne Richtung Festplatz. Das Aufstellen durch die Brotteroder Fußballer klappte in diesem Jahr problemlos.

Eröffnet wurde die Kirmes traditionell vom Trachtenverein und dem Brotteroder Musikverein.

Bürgermeister Kay Goßmann stach zusammen mit Ronny Kaufmann, dem Vorsitzenden des Kirmesvereins das Bierfass an. Der Anstich war der erste in seiner Amtszeit. Nach elf Schlägen – hier besteht noch Verbesserungsbedarf – floß das flüssige Gold in die Gläser. Zum Abend gab es noch zünftige Blasmusik und danach Musik aus der Konserve.

Auch eine Markstraße gab es in diesem Jahr. Das Highlight war dabei wohl der Flohmarkt im Textilhaus Hoppe. Der wohl älteste Ladenbetreiber Thüringens war vor einiger Zeit 94-jährig verstorben. Hier gab es das ein oder andere Schnäppchen zu ergattern.

 

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