Wenn Wolfgang Stark über seine Bindung zur Kirche spricht, dann kommt er unweigerlich auf seine Großmütter zu sprechen. Beide seien fromme und engagierte Kirchgängerinnen gewesen, eine evangelisch, eine katholisch. So sei er bereits sehr früh mit den Traditionen der christlichen Gemeinden in Berührung gekommen. Eine Prägung, die seinen Lebensweg bestimmt hat, ist sich der 74-Jährige sicher. Bereits im Alter von zehn Jahren habe er als Kirchendiener in seinem Heimatort Schwarza mitgeholfen. Jeden Trauerzug, der von der Kirche gut einen Kilometer bis zum Friedhof führte, habe er mit dem Kreuz in den Händen angeführt.