Kinderstadt Meiningen Tiberanda-Kinder stellen ihren Beruf vor

Hennenpost

Wieder einmal ist eine Woche der Kinderstadt Tiberanda vorüber. Was haben die Kinder gearbeitet und was geschafft? Die Hennenpost-Redaktion hat sie befragt.

 
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In diesem Jahr gab es bei Kinderstadt erneut 14 Berufe, unter denen die rund 130 Teilnehmer Tiberandas entscheiden konnten. Eine Woche lang werkelten die Kinder zwischen sieben und 13 Jahren in ihren Berufen. Es gab wieder klassische Berufe wie die Steinmetze, die Köche oder auch die Kfz-Mechaniker aber ebenso komplett neue Berufe, die in diesem Jahr zum ersten Mal dabei waren.

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Die Redakteure der Hennenpost haben aus jedem Beruf ein Kind befragt:

Die Filmemacher

Philipp bei Tiberanda 2024. /Hennenpost

Philipp Seibt, 12, Meiningen

Wir waren viel draußen unterwegs, zum Beispiel im Schloss. Ein weiterer Drehort ist die Gruftkapelle. Wir Filmemacher erstellen einen Gruselfilm. Zwei von uns sind auch die Schauspieler. Der Rest macht Kamera, Ton und alles, was so anfällt. Beim Kinderstadtfest möchten wir eine erste Schnitt-Version vorstellen.

Die Sanitäter

Elisabeth bei Tiberanda 2024. /Hennenpost

Elisabeth Dummer, 12, Meiningen

Wir üben für die Show am Samstag zum Kinderstadtfest. Außerdem haben wir in dieser Woche gelernt, wie die stabile Seitenlage geht und wie man einen Verband anlegt. Der Beruf macht ziemlich viel Spaß, weil man Sachen trainiert, die immer wichtig sind. Auch grundlegende Maßnahmen der Ersten Hilfe waren dabei.

Die Ausstellungsmacher

Marta bei Tiberanda 2024. /Hennenpost

Marta Demange, 13, Utendorf

Unseren Beruf gibt es dieses Jahr zum ersten Mal. Unser Auftrag ist eine Ausstellung für Kinder in der Galerie Ada. Deshalb haben wir uns 15 Bilder für die Ausstellung rausgesucht. Zu diesen Bildern haben wir Texte geschrieben, die man später durch QR-Codes aufrufen kann. Die Kinder können sich die Texte dann durchlesen oder anhören.

Die Hennenpost

Alma bei Tiberanda 2024. /Hennenpost

Alma Lemmert, 7, Meiningen

Wir haben Artikel für die Zeitung in Meiningen geschrieben, Fotos gemacht und Interviews geführt. Dafür haben wir sogar eigene Presseausweise bekommen. Wir berichten über die verschiedenen Berufe in der Kinderstadt und am Samstag wollen wir unsere Zeitungsartikel ausstellen und den Leuten zeigen.

Die Instrumentenbauer

Leo bei Tiberanda 2024. /Hennenpost

Leo Klessen, 9, Metzels

Wir haben direkt am ersten Tag nach der Vorstellungsrunde mit der Arbeit angefangen. Mit Bechern und Butterbrot-Papier haben wir das erste Instrument gebastelt – einen Waldteufel. Am Tag danach ging es so weiter: An jedem neuen Tag ein neues Instrument. Für das Kinderstadtfest haben wir etwas mit den Musikern zusammen geplant.

Die Künstler

Anni bei Tiberanda 2024. /Hennenpost

Anni Krause, 9, Stepfershausen

In dieser Woche haben wir eine Wand gestaltet. Die soll am Grünen Klassenzimmer beim Marstall hingestellt werden. Danach haben wir noch einen Anhänger besprüht. Zum Andenken an die Kinderstadt durften wir uns alle selbst eine alte, leere Sprühdose gestalten.

Die Tänzer

Kim bei Tiberanda 2023. /Hennenpost

Kim Schaefer, 13, Dreißigacker

Wir haben in dieser Woche viel in der Turnhalle trainiert. Es gab immer verschiedene Liedabschnitte, zu denen wir Choreografien einstudiert haben. Die Tänze werden dann am Ende zusammengefügt und final zum Kinderstadtfest präsentiert. Wir tanzen bei unserem Beruf in Gruppen, es gibt keine Solos.

Die Feuerwehr

Filip bei Tiberanda 2024. /Hennenpost

Filip Brautchek, 7, Meiningen

Wir haben in dieser Woche einen Feuerlöscher ausprobiert. Das hat die ganze Kinderstadt eingenebelt. Und wir haben Schnelligkeit trainiert. Wir sollen in maximal 1,30 Minuten alles schaffen: Schläuche zusammenbauen, ins Wasser legen, über die Pumpe nach vorne zu den Spritzen, und das Feuer unter Kontrolle bringen.

Die Steinmetze

Polly bei Tiberanda 2024. /Hennenpost

Polly Hardt, 8, Meiningen

In dieser Woche haben wir bei den Steinmetzen wieder an was ganz speziellen gearbeitet. Unser Auftrag war es, Steine für eine Trauermauer zu gestalten. Sie soll dazu da sein, dass Menschen dort beten. Die Steine haben wir mit Zahneisen, Spitzeisen, Beizeisen und einem Hammer bearbeitet und Motive in die Oberfläche gearbeitet.

Die Buchbinder

Loni bei Tiberanda 2024. /Hennenpost

Loni Dazer, 10, Ritschenhausen

Die Buchbinder sind in diesem Jahr neu bei Tiberanda dabei. Während der Woche haben wir eigene Bücher gebastelt. Es ist egal, ob Notizbuch, Tagebuch oder was anderes. Wir haben Blätter gefaltet, am Rücken zusammengenäht und -geklebt. Jetzt machen wir an den letzten Tagen noch den Umschlag.

Die Naturkosmetiker

Lina bei Tiberanda 2024

Lina Emilia Bauersachs, 10, Meiningen

Wir haben in dieser Woche Handcreme , Badesalz, Badebomben und Gesichtsmasken gemacht. Außerdem haben wir uns vorgenommen, Frischkäse selbst zuzubereiten. Am meisten Spaß machten mir die Badebomben. Zum Kinderstadtfest wollen wir die Produkte wieder gegen eine Spende verkaufen.

Die Kfz-Mechaniker

Richard bei Tiberanda 2024. /Hennenpost

Richard Otzen, 10, Meiningen

Ich habe schon von Anfang an Interesse daran gehabt, an einem Auto zu schrauben. In dieser Woche haben wir versucht, den Motor zu überholen. Wir bauten Tuning-Teile in den alten Motor ein. Am Ende der Woche soll er eingebaut werden. Dieses Jahr wurde wieder am selben Tiberanda-Auto wie in den letzten Jahren geschraubt.

Die Köche/Bäcker

Frederick bei Tiberanda 2024. /Hennenpost

Frederick Hensel, 13, Dermbach

Schnibbeln, kochen, backen: Bei uns wurde täglich etwas anderes zubereitet. Vegetarische Pizza, Brownies, Quiche, Kuchen – alles hat gut geschmeckt, eigentlich war alles geil. Wir wollen zum Kinderstadtfest wieder Sachen für die Besucher herstellen und verteilen.

Die Musiker

Malia bei Tiberanda 2024. /Hennenpost

Malia Freund, 7, Meiningen

Ich wollte unbedingt zu den Musikern, weil mir so etwas Spaß macht. Wir spielen hier auf dem Cajon, einer Trommel oder einem E-Piano. Wir haben gelernt, wie man einen Samba-Rhythmus mit verschiedenen Instrumenten spielt. Als nächstes haben wir eine Gespenster-Geschichte geschrieben und vertont.