Thüringen ist das Land der politischen Extreme. Nun reiht sich der Verfassungsschutz selbst mit einer extremen Forderung ein. Der Präsident des Thüringer Amtes für Verfassungsschutz, Stephan Kramer, hat sich dafür ausgesprochen, die Altersgrenzen für eine Beobachtung zu senken. Bei der Gefahr schwerer Straftaten fallen bereits 14-Jährige ins Raster. Laut Kramer werden Extremisten jedoch immer jünger. Die Landespolitik soll deshalb das Thüringer Verfassungsschutzgesetz ändern, um eine Beobachtung auch von Personen zu ermöglichen, die jünger als 14 Jahre sind.