Kerwa-Wochenende Effelder feiert drei Tage lang

Effelders Kerwa stand am Wochenende im Zeichen von Tradition und Geselligkeit mit Gießer und Fahnenübergabe, Standerla und Kinderkerwa.

Bei der Eröffnung der Kerwa am Freitagabend ging es rund. Foto: Carl-Heinz Zitzmann

Mit vielen Gästen, gelebtem Brauchtum und bester Stimmung ist die Effelder Kerwa am Wochenende erfolgreich über die Bühne gegangen. Von Freitag bis Sonntag stand der Frankenblick-Ortsteil ganz im Zeichen der Kirchweih. Rund um die Tanzlinde und den Marktplatz wurde gemeinsam gefeiert.

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Den offiziellen Auftakt bildete am Freitagabend die traditionelle Übergabe von Gießer und Fahne durch Bürgermeisterin und Pfarrer an die Mitglieder der Plangesellschaft. Mit diesem feierlichen Akt übernahmen die Kerwaburschen und -madla symbolisch das Regiment im Ort und eröffneten ein abwechslungsreiches Festwochenende. Im Anschluss sorgte die Band M & M im Festzelt für beste Unterhaltung und lockte zahlreiche Besucher auf die Tanzfläche.

Der Samstag begann bereits in den frühen Morgenstunden mit den traditionellen Standerla. Die Mitglieder der Plangesellschaft zogen durch alle Ortsteile und pflegten damit einen festen Bestandteil der Effelder Kerwatradition. Am Abend begeisterte der Schautanz der „Pla“ das Publikum, bevor beim Kirmestanz mit der Band „Why not“ bis tief in die Nacht ausgelassen gefeiert wurde.

Klein und groß liefern ab

Der Sonntag begann mit dem Kirchweihgottesdienst in der Kilianskirche. Am Nachmittag kamen besonders die jüngsten Besucher auf ihre Kosten: Nach Kaffee und Kuchen sorgte die Kinderkerwa mit viel Spiel, Spaß und guter Laune für strahlende Gesichter. Im Anschluss wurde das Tüchla traditionell herausgetanzt. Den stimmungsvollen Abschluss bildeten am Abend noch einmal der Schautanz sowie die symbolische „Beerdigung“ der Kerwa, mit der das Fest bis zum kommenden Jahr verabschiedet wurde.

Während des gesamten Wochenendes luden zudem die Schausteller auf dem Marktplatz mit ihren Fahrgeschäften und Buden zum Verweilen ein. Das Angebot wurde von Familien ebenso gerne angenommen wie von Jugendlichen und Erwachsenen. Für die Kulinarik sorgten allerlei Schausteller mit süßen und herzhaften Waren.