Auf den ersten Blick scheint es ein weiterer Beleg dafür zu sein, wie rückständig – also: analog – Deutschland doch ist. Dass Dinge hier bei uns auch heute noch so gemacht werden, wie sie schon immer gemacht worden sind. Dass Länder wie die USA deutlich fortschrittlicher – also: digitaler – sind. Denn während in den USA viele Menschen schon seit vielen Jahren an Wahlcomputern ihre Stimme abgeben, wenn sie dazu aufgefordert werden, einen Präsidenten oder den Kongress zu wählen, zeigen die Bilder, die in Deutschland zu vergleichbaren Gelegenheiten entstehen, ganz andere Szenen: Menschen, die Papier-Stimmzettel mit Stiften beschreiben und dann in Wahlurnen werfen. Hinterher wird das Papier und die darauf verteilten Stimmen ausgezählt. Händisch natürlich, Stimmzettel für Stimmzettel.
Keine Wahlcomputer Warum auch weiter auf Papier gewählt wird
Sebastian Haak 04.05.2026 - 07:00 Uhr