Keine Absicht Sattelschlepper zerstört Ampel

Eine zerstörte Ampel (Symbolbild). Foto: dpa/Frank Rumpenhorst

Am Wallrabser Kreuz in Hildburghausen müssen die Fußgänger in Zukunft noch besser aufpassen. Ein Sattelzug hat am Dienstagmittag die Fußgängerampel zerstört, wie ein Polizeisprecher am Mittwoch erklärte. Mit Absicht war es nicht.

Hildburghausen - Der Fahrer des Sattelzuges wollte gegen 12.15 Uhr mit seinem Wagen an der Kreuzung von Römhild kommend nach rechts in Richtung Marienstraße abbiegen. Hierbei kollidierte der Sattelzug mit der dort befindlichen Fußgängerampel, die durch den Zusammenstoß zerstört wurde.

„Durch den Sachschaden von 3000 Euro, musste die gesamte Ampelanlage an der Kreuzung außer Betrieb gesetzt werden“, heißt es im Polizeibericht. Verletzt wurde niemand. Am Sattelzug entstand kein sichtbarer Schaden.

In Deutschland ging die erste Ampelanlage mit dem Verkehrsturm am Potsdamer Platz in Berlin am 15. Dezember 1924 in Betrieb. In einigen Städten in Deutschland gibt es heute dreifeldige Fußgängersignale. Hier ist die Signalkammer für Rot doppelt vorhanden. Dadurch können Menschen mit Rot-Grün-Blindheit auf einen Blick erkennen, ob die Ampel Rot oder Grün zeigt. Außerdem wird vermieden, dass bei Ausfall eines Rotlichts die Anlage aus Sicherheitsgründen abgeschaltet würde. Viele Fußgängerampeln sind zusätzlich mit akustischen für Freigabesignalen Sehbehinderte ausgestattet.

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