Kein Wasser in Ilmenau Ausgespülte Steine und jede Menge verlorenes Wasser

Der Wasserdruck war so groß, dass er die Pflastersteine vom Gehweg anhob und das Wasser diese teilweise mit sich führte. Foto: Marina Hube

Für einige Haushalte im Wohngebiet Am Stollen begann der Freitagmorgen ohne Wasser. Hintergrund ein Wasserrohrbruch in der Prof.-Deubel-Straße.

Etwa 90 Kubikmeter Trinkwasser verbraucht ein Zwei-Personen-Haushalt im Jahr. 320 Kubikmeter sollen am Freitagmorgen aus einer Trinkwasserhauptleitung in der Professor-Deubel-Straße geflossen sein. An dieser Stelle wurden erst 2019 neue Leitungen im Rahmen der Sanierung der Steinstraße gelegt.

Dass es einen Rohrbruch gab, stellten Mitarbeiter beim Fernwasser fest. Sie meldeten gegen 3.20 Uhr einen ungewöhnlichen erhöhten Verbrauch. In den wassertechnischen Anlagen in Heyda habe man geschaut, in welchem Bereich der Schaden aufgetreten sein könnte und fuhr das in Frage kommende Areal ab. Durch den hohen Wasserverlust fiel die Druckleitung ab, sodass es im Wohngebiet Am Stollen teilweise zum Ausfall der Trinkwasserversorgung kam. Die durch den Wohnungsvermieter involvierte Firma für Wasser/Heizung/Sanitär hatte ebenfalls einen Anruf erhalten, dass etwas mit der Wasserversorgung nicht stimmt.

Um weitere Wasserverluste zu verhindern, wurde die betroffene Ringleitung unterbrochen, später eine andere Ringleitung eingebunden. Damit konnte die Unterbrechung der Trinkwasserversorgung geringgehalten werden. Die meisten dürften von der Versorgungsunterbrechung gar nichts mitbekommen haben. Nach Meldung des Schadens waren die ersten Fachkräfte schnell vor Ort. Bevor die Straßenreinigung den Kies und Sand beseitigte, der sich durch den starken Wasserfluss in die Steinstraße ergoss, wurden die ausgespülten Pflastersteine eingesammelt.

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