Kleinschmalkalden - Die letzte Stunde des Friedrichswerk begann am zweiten Dienstag anno 2021 kurz nach elf Uhr zu schlagen. Da griffen mehrere Herren und eine Dame – wie UNO-Soldaten auf Friedensmission durch Blauhelme geschützt – zu Vorschlaghämmern und ließen das Eisen auf eine Betonwand niedersausen. Die Stöße und Schläge waren zunächst nur ein symbolisches Anklopfen, die letzte Stunde wird sich zehn Monate hinziehen. Erst dann wird die Anlage aus Stahl und Zement dem Boden gleich gemacht sein. Dafür sollen die Mitarbeiter der Firma Gaus aus Unterwellenborn sorgen, die auf solche Projekte spezialisiert sind.