Katastrophenschutz 250 Einsatzkräfte üben Rettung aus ICE im Tunnel

Ein Zug brennt im Tunnel, rund 30 Menschen müssen gerettet werden – mehr als 250 Einsatzkräfte trainieren im Ilm-Kreis den Ernstfall.

Feuerwehren und Rettungskräfte trainieren im Eisenbahntunnel Sandberg bei Traßdorf einen simulierten ICE-Brand. (Symbolbild) Foto: Heiko Rebsch/dpa

Traßdorf (dpa/th) - Mehr als 250 Einsatzkräfte aus ganz Thüringen üben heute einen Rettungseinsatz im Eisenbahntunnel Sandberg bei Traßdorf (Ilm-Kreis). Simuliert wird der Brand eines ICE mit rund 100 als Zugpassagiere eingesetzten Komparsen, wie das Thüringer Ministerium für Inneres, Kommunales und Landesentwicklung mitteilte. Etwa 30 Komparsen sollen von den Einsatzkräften aus dem Tunnel gerettet werden.

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Im Mittelpunkt steht den Angaben nach die Zusammenarbeit von Feuerwehr, Rettungsdienst und weiteren beteiligten Organisationen. Die Übung findet während einer planmäßigen Streckensperrung für Instandhaltungsarbeiten statt.

Eine ähnlich große Tunnelübung hatte zuletzt 2019 stattgefunden. Der Tunnel gehört zur 107 Kilometer langen ICE-Strecke zwischen Nürnberg und Erfurt. 41 Kilometer der Strecke verlaufen durch Tunnel.