Drei Mal knallt es laut am Sonntagmorgen auf dem Gelände des Glaswerks in Schleusingen. Flammen blitzen auf. Rauch zieht durch die alte Industriehalle. Es ist laut. Irgendwo schreit jemand um Hilfe. Rettungsteams öffnen die Tür zur Halle. Im Inneren liegen Menschen. Sie bluten. Gliedmaßen sind abgetrennt. Manche rufen, andere reagieren nicht mehr. Verletztendarsteller sind für dieses Szenario zu Opfern einer Katastrophe geworden. Hergerichtet mit Wunden, Blut und Verletzungen, die erschreckend echt aussehen. Ein Schlachtfeld. Nur dass es diesmal nicht – wie meist im Film - um das Überleben der Darsteller geht, sondern um das Können derer, die sie retten sollen.