Das Bühnenbild ist geblieben, das Konzept im Großen und Ganzen auch, der Anspruch sowieso. Und die Schnapszahl auch. Aber der Reihe nach: Daniel Ebert steckt mit seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern inmitten der Vorbereitungen für den Politischen Aschermittwoch. Zum neunten mal wird er stattfinden und hat sich längst etabliert. Dank des Auflaufs der Politik-Prominenz und des daraus resultierenden medialen Interesses rückt die Show nun nach zweijähriger Pause Suhl wieder in den Mittelpunkt. Was einst unter der Federführung von Wolfgang Kanig auf dem Ringberg seinen Anfang nahm, ist längst zu einer festen Größe im Veranstaltungsplan der Stadt und den Terminkalendern der thüringischen und der sühlerischen Politprominenz geworden. Dass die Suhler (und zahlreiche Einwohner des Umlands) den Macherinnen und Machern der Veranstaltung stets die Tür einrennen, verwundert nicht. Denn was da zum Abschluss der Faschingszeit auf die Bühne gezaubert wird, kann sich sehen und durchaus auch hören lassen.