Karneval FKK freut sich auf neue Saison

Annett Recknagel
Vor dem Rathaus geht es am Faschingssamstag wieder rund. Foto: Annett Recknagel/Recknagel

Der Flöher Kirmes- und Karnevalsverein startet in seine 39. Saison und verspricht ein närrisches Programm mit viel Abwechslung. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

Vorbei ist die Zeit der Online-Büttenabende. „Welch ein Glück“, sagt Enrico Eberhardt als Präsident der Flöher Kirmes- und Karnevalsvereins (FKK). Das sei schon ein immenser Aufwand gewesen, habe aber auch viel Spaß gemacht. Live sei freilich viel besser.

Und live dürfen die Akteure des FKK in ihrer 39. Saison wieder durchstarten. „Und das ist gut so“, sagt Eberhardt. Trotzdem erinnert er sich noch gut an das vergangene Jahr, als man den Karnevalsumzug mit Lego-Figuren nachstellte. Die wurden an einer Angelschnur befestigt und gezogen. Die Animation dauerte eine halbe Stunde und sei schon sehr aufwendig gewesen.

Jetzt sind alle Flöher Narren einmal mehr froh, dass der Karneval wieder live stattfinden darf. Die Tanzgruppen trainieren bereits. „Das Training war eigentlich nie unterbrochen“, berichtet Eberhardt. Zu Corona-Zeiten traf man sich im Freien oder agierte entsprechend eines Hygienekonzeptes. Jetzt ist glücklicherweise wieder alles normal. Mini Flöhe, Flohhüpfer, Junioren und Senioren, die Tanzgarde und die Mariechen trainieren wieder regulär. Entweder im Saal der Gaststätte Höhnberg oder im Versammlungsraum des Feuerwehrgerätehauses. Eigene Räumlichkeiten zum Trainieren fehlen dem Verein leider.

Auch das Männerballett und die Showtanzgruppe treffen sich wieder regelmäßig und freuen sich auf bevorstehende Auftritte zu den Büttenabenden. Das Programm jeder Gruppe ist völlig neu. Und man darf sehr gespannt sein. Auf Tänze, Sketche und Büttenreden. Los geht es am Sonntag, 5. Februar, mit dem Kinderfasching im Gasthaus „Höhnberg“. Das ist eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Strüther Carneval Club. Sie beginnt um 14.33 Uhr und die Verantwortlichen rechnen mit einer großen Resonanz.

Weiter sind zwei Büttenabende geplant. Der erste steht am Samstag, 11. Februar, um 19.11 Uhr im „Höhnberg“ im Programm. Der zweite soll am Freitag, 17. Februar, um 19.33 Uhr ebenfalls im „Höhnberg“ stattfinden. Dazwischen liegt die Weiberfastnacht am Donnerstag, 16. Februar, um 19.33 Uhr. Freuen können sich alle Narren und die, die es werden wollen, auf den Rathaussturm am Samstag, 18. Februar, um 11.11 Uhr in Floh. Dann wollen die Narren – die Strüther und die Flöher – dem Ortschef wieder den Schlüssel abnehmen und natürlich auch die entsprechenden Finanzen in ihre Gewalt bringen. Wie üblich wird es eine gespielte Geschichte mit viel Schabernack geben. „Das ist immer ein Highlight und kommt als solches auch jedes mal beim Publikum sehr gut an“, weiß Enrico Eberhardt. Was die Gäste diesmal erwartet, verrät er freilich nicht. Aber Gaudi ist auf jeden Fall garantiert. Wenn der Bürgermeister dann in Handschellen abgeführt wird, geht die Party erst so richtig los. Im „Höhnberg“ wird intern gefeiert. Der Höhepunkt der Faschingssaison in Floh, die unter dem Motto „Net Frau net Mo boas da no“ steht, wird der große Umzug durch den Ort sein. Stattfinden soll er am Sonntag, 19. Februar, ab 14.11 Uhr. Mit von der Partie sein werden befreundete Karnevalsvereine und altbekannte Umzugsgruppen sowie Einzelpersonen, verspricht der Präsident. Der FKK wird mit fünf eigenen Umzugswagen aufwarten. Die sind bereits im Bau. Der Flöher Kirmes- und Karnevalsverein umfasst insgesamt 154 Mitglieder.

 

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