Köln - Harald Schmidt (69) lehnt Rücktrittsforderungen an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ab. "Ich hoffe, dass er die Legislaturperiode durchsteht", sagte der Entertainer der Deutschen Presse-Agentur in Köln. Für Schmidt, der viele Jahre eine Late-Night-Show moderierte und als "Chef-Zyniker" bekannt war, ist Merz in einer ähnlichen Situation wie viele andere westliche Regierungschefs: "Nennen Sie einen Regierungschef, der nicht zu Hause Probleme bis unters Dach hat." Vermutlich sei beim Arktis-Gipfel in Finnland bei jeder Gelegenheit gesagt worden: "Du wirst auch gleich abgewählt, gehen wir einen trinken!"