Kindgerechte Infos aus dem siebten Musikerhimmel bei „Mit Max Reger unterwegs“
Max Reger
hätte, wenn er noch leben würde, am 19. März dieses Jahres seinen 150. Geburtstag gefeiert. Geboren 1873 in Brand in der Oberpfalz, gab ihm sein Vater, ein Dorfschullehrer, den ersten Unterricht in Klavier und Geige. Mit 17 ging Max Reger ins thüringische Sondershausen und arbeitete als Pianist und Musiklehrer. Später ging es von München nach Leipzig. Mit dem dortigen Gewandhausorchester und als Organist der Thomaskirche fühlte er sich sehr wohl. Im Meininger Schloss Elisabethenburg empfing ihn Herzog Georg II. 1907 das erste Mal. Ein Jahr später engagierte er ihn für die Meininger Hofkapelle. Drei Jahre wirkte er als Hofkapellmeister. Sein Wohnhaus in der Marienstraße ist jetzt das Kinder- und Jugendhaus Max’Inn. Sein Nachname ist ein Palindrom, vorwärts wie rückwärts zu lesen. Im Apothekerschrank ordnete der Komponist die Noten. In Meiningen gibt es das einzigartige, weltweit größte Regerarchiv. Reger hat über 300 große Werke geschrieben, für Orchester, Chor, Klavier und Orgel. Die Mozart-Variation war sein ganzer Stolz. Er schrieb mehr als eine Million Noten mit der Feder und benutzte auch den Füller, der zu seiner Zeit erfunden wurde. Die Fotografie war ebenfalls schon erfunden und kostete damals viel Geld. Reger ließ sich mit seiner Frau Elsa und den Töchtern Lotti und Marie fotografieren. In den Zeitungen wurden Karikaturen von ihm abgedruckt. Sein Lieblingskomponist war Johann Sebastian Bach.