Kaltenwestheim - "Chaos" sei hier vorher gewesen, sagte Brita Wolfram. Sie ist ein Nachkommen der Familie Vack - in wievielter Generation, das weiß sie gar nicht. Das "Chaos" ließ der Kaltenwestheimerin keine Ruhe: Der mit Moos überwucherte, im Dickicht des Waldes verschwundene, in Jahrhunderten vom Zahn der Zeit angenagte Stein lag ihr am Herzen. Von ihrem inzwischen verstorbenen Mann Hans-Joachim ermuntert, war sie eines Tages daran gegangen, sich Hilfe bei der Sanierung des kleinen Denkmales zu organisieren: Sie stellte 2017 einen Antrag auf LEADER-Förderung und erlangte auch wirklich eine Zuwendung über 2410 Euro. Das ist nur ein Teil der Kosten - ein Eigenanteil von rund 800 Euro und Zusatzkosten von über 1000 Euro waren zu stemmen. Dank der Zusammenarbeit mit der Gemeinde, der VG und mit Helfern aus der Familie, dem Freundeskreis und von weiteren Sponsoren konnte all das geschultert werden.
Kaltenwestheim Vack-Stein ist vor dem Vergessen gerettet
Iris Friedrich 25.10.2018 - 17:48 Uhr