Nicht schlecht gestaunt haben die Zuschauer des 21. Bergwiesen-Mahdwettbewerbes des Landschaftspflegeverbandes Thüringer Wald über den jüngsten Teilnehmer: Stolz nahm Moritz Salzmann aus Kaltensundheim einen Ehrenpreis mit nach Hause. Er startete jetzt in Friedrichshöhe (Landkreis Hildburghausen) mit seinen dreieinhalb Jahren als Nachwuchstalent außerhalb der Wertung. Die Sense im Miniformat – „gerade so groß, dass es für den Knirps passt“ – hat ihm sein Opa Roland Salzmann gebaut. Der belegte übrigens bei den Männern über 60 Jahre den ersten Platz – wie schon oft bei diesem Wettbewerb, an dem er schon seit vielen Jahren teilnimmt. Das Enkelchen, Sohn von Tochter Marie, lebt mit auf dem Hof in der Lottenmühle, wo der Opa Nebenerwerbslandwirtschaft betreibt. „Sobald er aus dem Kindergarten kommt, fragt er mich gleich nach dem Traktorfahren“, freut sich der Großvater über das Interesse des Nachwuchses an Feld und Flur und „Viehzeug“, dem Landleben eben. Die Sense für den Kleinen hat er übrigens nicht geschärft, es kann also nichts passieren bei den Mähversuchen. „Aber er übt sich“, erzählt der Opa stolz. Lederhose an – und los ging’s auch in Friedrichshöhe.
Mahdwettbewerb Dreikäsehoch aus der Rhön an der Sense
Karl-Wolfgang Fleißig 26.06.2024 - 12:54 Uhr