Zu einem „Dorfladenstammtisch“ hatte die Firma Igros eingeladen – mit konkretem Blick auf zwei zum Teil leerstehende Immobilien, in Kaltensundheim und in Diedorf. Im ersten Fall ist es ein ehemaliger Einkaufsmarkt, der auf eine Neubelebung wartet, in dem anderen ein ehemaliges Möbelhaus, aus dem man wieder etwas machen könnte. Etwas, was die Nahversorgung von Bürgern aus der Region verbessert – sogar länger geöffnet als bekannte Märkte. Der Einladung nach Diedorf, wo man über Konzepte für beide Dörfer sprechen konnte, waren am Montagabend gut 30 Gäste gefolgt. Nicht alle waren freilich potenzielle Interessenten für die Betreibung von „MeinMarkt24“, sondern etliche Kommunalvertreter wollten schauen, ob sich wohl ein solcher finden ließe. So waren etwa der Ortsteilbürgermeister von Kaltensundheim, Adrian Schmuck, dessen Stellvertreterin und auch der stellvertretende Bürgermeister von Kaltennordheim, Uwe Möllerhenn, zu Gast. Auch die Besitzer der beiden Immobilien, um die es geht, waren präsent. Im Falle des ehemaligen Okay- und späteren Nahkauf-Marktes in Kaltensundheim sind dies Falk und Diana Hartmann aus Frankenheim. Falk Hartmann hofft darauf, dass insbesondere der ihm gehörende Markt gute Zukunftschancen hat. Dieser biete Vorteile wie eine komplett vorhandene Ladeneinrichtung und -ausrüstung: „Man könnte morgen loslegen mit dem Betrieb“, sagt er.