Soll der Kandidat sich vorstellen? „Nicht nötig“, da waren sich die neun Mitglieder des CDU-Stadtverbandes, die am Donnerstag zur Nominierungsveranstaltung für den Bürgermeister-Bewerber in die „Gute Quelle“ in Kaltensundheim gekommen waren, einig. Man kennt Erik Thürmer offenbar gut und lange genug – und das Wahlprocedere war eh umfangreich. Mehrmals gingen die Stimmkarten in die Höhe, um alle möglichen Verantwortlichen für die Nominierung zu wählen, ehe endlich die Kandidatur dran war und die Stimmzettel in der Urne landeten. „Oh ja, das sind wir von der CDU schon ziemlich exakt“, kommentierte Kreisverbandschef Ralf Liebaug. Alle neun Stimmen entfielen auf Erik Thürmer, der seit 2014 Bürgermeister von Kaltennordheim ist. Lobende Worte für ihn fanden die Thüringer Ministerin für Justiz, Migration und Verbraucherschutz Beate Meißner, sowie CDU-Kreisverbandsvorsitzender Ralf Liebaug. Meißner lobte den Kandidaten als einen, der sich der Verantwortung stelle – in Zeiten, in denen Politik „nicht vergnügungssteuerpflichtig“ sei. Ralf Liebaug: Er sei zuverlässig und im Kreistag auch „bissig“, wenn es nötig sei. Thürmer habe sich schnell „einen Namen gemacht“. Ortsverbandschef Uwe Möllerhenn übergab diesem Hammer und Meißel – für den weiter angesagten Kampf gegen Bürokratie und um erneut Fördermittel für die Region freizuklopfen. Der 41-Jährige bedankte sich für das Vertrauen und umriss seine Ziele für die Stadt.
Kaltennordheim Schnelle Nummer mit dem Kandidaten
Iris Friedrich 16.01.2026 - 15:00 Uhr