Eine Anwohnerin aus der Altenbrunnenstraße hat sich ein Herz gefasst und im Stadtrat kürzlich selbigem Luft gemacht: Kaltennordheim ist „heruntergekommen“, sagt sie und stützt sich dabei auch auf viele Begegnungen und Gespräche, die es zum Pfingstmarkt gab. Viele, die auch schon länger nicht mehr in der Stadt gewesen seien, hätten den schlechten Pflegezustand in Kaltennordheim beklagt: Grünflächen seien nicht gemäht, im Schlosshof sei es „dreckig“ gewesen und im Zelt gab es als Untergrund „nur Steine“ – „Man bricht sich die Füße!“ Die Grünfläche gegenüber von Büchner-Moden, wo es zu Pfingsten Stände gibt, sei sehr uneben gewesen. „Und was wird aus dem abbruchreifen Haus?“ Sie bemängelte auch, dass es zu dem Bürgerantrag für Tempo 30 in der Hauptstraße seit zwei Jahren immer noch keine Lösung gebe. Ein versprochener Smiley-Geschwindigkeitsmesser fehle auch.