Kaltennordheim Alter Spielplatz mit völlig neuem Gesicht

Mit Kinderlachen, Sonne und Gästen wurde der neu gestaltete Kleinkinderspielbereich am Parksportplatz Kaltennordheim jetzt eröffnet. Auch im Herbst lockt er zum Spielen.

Lauter glückliche Gesichter bei der Übergabe des Leader-Gemeinschaftsprojektes: Der alte Sandkasten ist nicht mehr da, dafür etwas tolles Neues. Foto: privat

Das Gemeinschaftsprojekt des RSV Fortuna begeistert Familien und Kinder. Der Verein hat gemeinsam mit dem Bauhof der Stadt, engagierten Eltern und vielen Unterstützern ein echtes Herzensprojekt umgesetzt – und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Der bisherige Spielbereich entsprach nicht mehr den aktuellen Sicherheits- und Qualitätsstandards. Ziel war es daher, eine moderne, sichere und familienfreundliche Spielfläche zu schaffen, die sowohl den Vereinsmitgliedern als auch allen Familien der Stadt offensteht.

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Am Parksportplatz in Kaltennordheim – einem Park ähnelt das Areal wirklich. Foto: privat

In seiner Eröffnungsrede zeigte sich Stephan Heym, Vorsitzender des RSV Fortuna und zugleich Ortsteilbürgermeister von Kaltennordheim, sichtlich stolz auf das gemeinsam Erreichte: „Was hier entstanden ist, ist ein echtes Stück Gemeinschaftsarbeit. Dank vieler helfender Hände, der Unterstützung durch das Regionalbudget und des Einsatzes unserer Vereinsmitglieder haben wir einen Ort geschaffen, an dem Kinder spielen, Familien verweilen und Begegnung gelebt wird.“

Das alte Spielhäuschen wurde durch einen Hügel ins Gelände integriert. Foto: privat

An seiner Seite standen Alexander Salzmann (Vizepräsident) und Steffen Göpfarth (Schatzmeister), die gemeinsam den Weg von der Idee bis zur Umsetzung begleiteten.

Von der Sandkiste zum Spielparadies

Im August begannen die Arbeiten: Der Bauhof entfernte die alte Sandkiste, beseitigte marode Holzelemente und fällte aus Sicherheitsgründen einen beschädigten Baum. Dabei entstand spontan eine kreative Idee: Teile des alten Spielgeräts sollten erhalten bleiben und in einer neuen Form wiederverwendet werden. So wurde ein Erdhügel mit Tunnel errichtet, auf dem das bekannte Spielhäuschen mit der Rutsche wieder einen Platz fand.

Ziemlich einladend zum Spielen; die neugestaltete Anlage. Foto: privat

Ergänzt wurde die Anlage durch einen neuen Sandspielturm, eine sichere Sandkastenumrandung, ein neues Schaukelgestell, mehrere Kleingeräte für Kleinkinder sowie eine große Sitzgruppe als Treffpunkt für Eltern und Großeltern. Auch der neu eingesäte Rasen trägt nun zu einer harmonischen Gestaltung und sicheren Spielfläche bei.

Bauhof-Mitarbeiter während der Errichtung. Foto: privat

Neben dem tatkräftigen Bauhof waren zahlreiche Vereinsmitglieder und Eltern aktiv beteiligt. Sie strichen Spielgeräte, behandelten Holzelemente mit Schutzöl und sorgten für den letzten Feinschliff. Besonders hervorgehoben wurden Familie Thomas und Franziska Markert, die mit großem organisatorischem Engagement den Ablauf koordinierten und Materialien beschafften.

Kleine Sitzgelegenheiten und ein Kletterbalken gehören auch dazu. Foto: privat

Kaltennordheims Bürgermeister Erik Thürmer dankte in seinem Grußwort allen für die gute Zusammenarbeit: „Dieses Projekt zeigt, was möglich ist, wenn eine Gemeinschaft an einem Strang zieht. Der neue Spielbereich ist ein Gewinn für ganz Kaltennordheim – und ein Ort, an dem Kinderherzen höher schlagen.“

Eckdaten des Projekts

Die Neugestaltung des Kleinkinderspielbereichs am Parksportplatz Kaltennordheim gelang zwischen August und Oktober. Beteiligt waren der RSV Fortuna Kaltennordheim, Stadt Kaltennordheim (Bauhof), Eltern und Familien. Finanziert wurde das Vorhaben über das Regionalbudget sowie Eigenmittel und Eigenleistungen des Vereins.

Insgesamt wurden 20.133 Euro ausgegeben, von denen über 16.000 Euro aus dem Leader-Budget der Regionalen Arbeitsgemeinschaft Henneberger land kamen. Der Rest ist vom Verein eigenfinanziert worden.

Ein Ort, der verbindet

Mit der Fertigstellung wurde nicht nur ein Spielplatz erneuert, sondern ein Stück Gemeinschaft gestärkt. Durch den gemeinsamen Einsatz von Verein, Stadt und engagierten Bürgern ist am Parksportplatz ein Treffpunkt entstanden, der Bewegung, Begegnung und Freude vereint. „Der schönste Lohn sind die lachenden Kinder, die diesen Platz jetzt mit Leben füllen“, sagte Stephan Heym zum Abschluss der Einweihung.

Der Bauhof der Stadt hat ganze Arbeit geleistet zur Unterstützung des Vereins. Foto: privat

Und es geht weiter auf dem Areal in Kaltennordheim: „Der Spielplatz war nur ein erster Abschnitt“, sagt Stephan Heym. Er freut sich im Namen des Vereins über weitere knapp 3000 Euro Fördermittel für eine Tischtennisplatte. Zudem bemüht sich der Verein gerade um Unterstützung für den Bau eines Soccer-Courts, eines Bolzplatzes für die Kleinen. Dafür müssen jedoch noch einige bauliche Dinge mit dem Wasser- und Abwasserverband Bad Salzungen geklärt werden, heißt es.