Vor rund eineinhalb Jahren ist bekannt geworden, dass in der Untertage-Verwertung in der Grube Hattorf-Wintershall des K+S-Werks Werra rund 85.000 Tonnen Abfälle, darunter Rückstände aus der Müllverbrennung, außerhalb dafür zugelassener Bereiche eingelagert worden sind. Die daraufhin gegen vier Personen eingeleiteten Ermittlungen wegen des Verdachts des illegalen Betreibens einer Abfallentsorgungsanlage beziehungsweise unerlaubten Umgangs mit Abfällen sind noch immer nicht abgeschlossen, wie auf Nachfrage von der zuständigen Staatsanwaltschaft in Fulda zu erfahren war. Die mangelhafte personelle Ausstattung der zuständigen Abteilung der Kriminalpolizei trage in diesem sehr komplexen Verfahren naturgemäß nicht zur Beschleunigung bei, heißt es dazu vonseiten der Anklagebehörde weiter.
K+S Werk Werra Umlagerung könnte problematisch werden
Jan-Christoph Eisenberg 02.02.2026 - 08:00 Uhr